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Hoteliers kämpfen gegen eine Sonderzone

«Keine Hotelbesitzer hat Freude, wenn von aussen über sein Haus bestimmt wird»,

sagt Patric Graber, Direktor Luzern Hotels

Die Direktoren der grossen Luzerner Hotels im 4- und 5-Sterne-Segment sind verärgert. Grund für ihren Unmut ist ein Vorstoss der städtischen FDP. Darin verlangt die Partei, dass im Rahmen der laufenden Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) eine so genannte Hotelzone geschaffen wird. Damit solle insbesondere die Umwandlung von Hotelzimmern in Luxuswohnungen verhindert werden – so geschehen mit dem Hotel Tivoli und einem Teil des Hotels National.

«Keine Freude»

Patric Graber, Direktor des Hotels Waldstätterhof und Präsident von Luzern Hotels, dem Fach- und Berufsverband der Hoteliers in der Stadt Luzern und der näheren Umgebung, macht keinen Hehl daraus, dass der Vorstoss bei den Hoteliers gar nicht gut ankommt: «Kein Hotelbesitzer hat Freude, wenn von aussen über sein Haus bestimmt wird.»

Treffen mit der Stadt

Zusammen mit den Direktoren der anderen grossen Hotels in Luzern wird sich Graber deshalb am Donnerstag mit Vertretern der Stadt und von Luzern Tourismus treffen. Wie Recherchen der NLZ zeigen, wollen die Hoteliers das Treffen nutzen, um die Stadt auf eine ablehnende Antwort zum Postulat zu drängen. Zum Treffen eingeladen hat die Stadt. «Wir wollen wissen, wie das Postulat von den Betroffenen der Branche beurteilt wird», sagt Peter Bucher, Beauftragter für Wirtschaftsfragen der Stadt Luzern. Damit solle sich zeigen, ob der Vorschlag der FDP der richtige Weg sei, um das Ziel der Erhaltung von Hotelzimmern zu erreichen.

18.4.2011