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Jetzt hat Root seine Riesennadel

«Tension-Energy»

ist das erste kreiselübergreifende Kunstwerk der Schweiz

Mit dem Kreiselkunstwerk Tension-Energy hat Root nun ein eigenes Wahrzeichen. Entstanden ist eines der bedeutendsten Kunstwerke im Schweizer Verkehrsraum überhaupt.

24,6 Meter hoch und 23,54 Tonnen schwer ist das Kreiselkunstwerk Tension-Energy, das die beiden Kreisel K17 und D4 an der Hauptstrasse zwischen Root und Ebikon verbindet. Erdacht hat es der griechische Künstler Costas Varotsos, der als Sieger aus einem Projektwettbewerb hervorgegangen ist. Erschaffen haben das Werk aus Stahl, Beton, Armierungseisen und Polypropylen ausschliesslich Schweizer Unternehmen. Das 139 Meter lange Stahlseil, das die beiden Kreisel verbindet, steht unter einer Spannung von 6 Tonnen.

Spezialtransport notwendig

Das optisch imposanteste Element ist die 24,6 Meter hohe Stahlnadel auf dem Hauptstrassenkreisel K17. Ihre imposante Länge und das Gewicht von 9,3 Tonnen machten einen Spezialtransport nötig. Wie Ingenieur Martin Dietrich am Donnerstag ausführte, gab es beim Bau und bei der Montage von «Tension-Energy» zahlreiche weitere Herausforderungen zu meistern: «Die Nadel zum Beispiel streckt sich unter der Spannung von 6 Tonnen um 60 Zentimeter. Dies und viele weitere Details mussten wir natürlich in unsere Berechnungen miteinbeziehen.»

Ein riesiger Kunstobjekt namens «Tension – Energy» verbindet die beiden Kreisel beim D4-Businesscenter in Root. Am 19. Mai wird das 450'000 Franken teure neue Rooter Wahrzeichen eingeweiht.

«Tension-Energy» ist das Wahrzeichen des Rontals, von dessen Entwicklung unter anderem das nahestehende D4 Business Center Luzern und der Technopark Luzern zeugen. Dass diese Entwicklung eine ganzheitliche wird, dafür setzt sich unter anderem der Verein Kunst im Rontal ein, der die Idee, diese Landmark zu schaffen, initiiert hat:


Offizielle Übergabe am 16. Mai

Nach fünfjähriger, harter Arbeit ist «Tension-Energy» nun fast vollendet, zum definitiven Abschluss fehlen noch einige letzte Umgebungsarbeiten. Mit einem symbolischen Akt im D4 Business Center Luzern wird das Werk am Donnerstag, 19. Mai, der Gemeinde Root übergeben, wozu auch die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Costas Varotsos wird dabei den Werdegang des Werks erläutern.

17.4.2011